Wie können wir dafür sorgen, dass Wohnen nicht zum Luxusgut wird und sich die Bürger:innen wieder Wohnraum leisten können?
Landtagskandidat Emile Yadjo-Scheuerer (SPD) berichtet vom Gespräch mit Almir und Armin Karamehmedovic von der Firma KARA Trockenbau GmbH in Baden-Baden
Landtagskandidat Emile spricht Online mit Königinnen aus dem Wahlkreis
Sinzheim ist Heimat für alle Menschen, die hier leben. Wer aus Sinzheim stammt oder nach Sinzheim gezogen ist, schätzt die Lebensqualität zwischen Rhein und Reben. Die Natur liegt vor der Haustür. Es gibt ein gutes Angebot für alle Generationen. Aber wir müssen heute auch für Morgen entscheiden und vieles ist zu verbessern. Dazu macht die SPD Vorschläge und ist immer offen für neue Ideen.
Die SPD Sinzheim hat im Gemeinderat immer sachlich, konstruktiv, kompetent und engagiert mitgearbeitet. Bei den Kommunalwahlen 2019 wurden Simon Huck und Markus Seiler wieder in den Gemeiderat gewählt.
Auch im Kreistag werden die Interessen der Sinzheimer Bürger durch Simon Huck gut vertreten.
Wir hoffen bald wieder unsere Treffen zum offenen Meinungsaustausch mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern aufnehmen zu können. Dann sind wir gespannt auf Eure Themen und Anregungen.
Bis dahin wünschen wir Allen eine gesunde Zeit.
Moria brennt! Eine Katastrophe mit Ansage
Die Bilder des Grauens, die uns dieser Stunden aus dem Flüchtlingslager Moria auf der
griechischen Insel Lesbos erreichen, sind entsetzlich. Die fürchterlichen Brände, die
mittlerweile fast das gesamte Lager umfassen, sind ein Desaster mit Ansage. Seit vielen Jahren
ist Moria notorisch überbelegt; zuletzt sollen noch ca. 13.000 Menschen - unter ihnen viele
Familien, viele Frauen und Kinder - im Lager festgesessen haben. Ein eigentlich provisorisches
Lager in einem für Waldbrände anfälligen Gebiet, war schon immer ein gefährliches Spiel mit
einer Katastrophe, wie sie nun entsetzlicher Weise eingetreten ist.
Die Brände auf Lesbos sind eine menschliche Katastrophe, an der auch die deutsche Politik,
wie sie Seehofer im Bundesinnenministerium vertritt, eine Mitschuld trägt. Während
Kommunen und Länder unter den Schlagworten #WirHabenPlatz oder in Form der Sichere
Häfen Initiative immer wieder die Aufnahme von in Moria festsitzender Menschen angeboten
haben, blockiert Seehofer seit Jahren diese freiwillige Aufnahme. Nicht zuletzt der
niedersächsische Innenminister, unser Genosse Boris Pistorius, hat in der Vergangenheit immer
wieder die Bereitschaft seines Landes zur Aufnahme von Geflüchteten artikuliert. Alleine
Seehofer hat zum erneuten Mal blockiert.
Es ist nun unsere Pflicht, sofort den von der Katastrophe von Moria betroffenen Menschen
humanitäre Hilfe zuteil kommen zu lassen, die nur in einer sofortigen Evakuierung des Lagers
und die Aufnahme der Betroffenen bestehen kann. Noch vor wenigen Tagen hatten
Aktivist*innen 13.000 Stühle auf die Wiese vor dem Reichstagsgebäude gestellt - einen für
jeden der in Lesbos festsitzenden Menschen. Wenn man einen Stuhl für jeden von ihnen auf
eine einzige Wiese stellen kann, wer kann dann noch guten Gewissens behaupten, Europa hätte
keinen Platz?
Auch das von Seehofer vorgetragene Mantra, man wolle keinen Alleingang riskieren, ist an
Zynismus kaum zu überbieten. Menschen können und dürfen keine Verhandlungsmasse sein!
Zudem ist dieses „Argument“ so offensichtlich und arrogant vorgeschoben, wie es schlimmer
nicht geht; haben doch eine Vielzahl, darunter mehrfach das kleine Luxembourg, immer wieder
die Aufnahmebereitschaft aktiv unter Beweis gestellt.
Es bleibt dabei: Herr Seehofer, machen Sie den Weg frei, die von der Katastrophe von Moria
betroffenen Menschen sofort aufzunehmen!
Lust, mal wieder ein Buch zu lesen?
Interesse, dich mit anderen darüber auszutauschen?
Dann bist du hier genau richtig!
Die Jusos Rastatt Baden-Baden gehen in die erste Runde ihres Lesekreises.
Wir freuen uns über rege Beteiligung!
Bei Interesse einfach eine Nachricht an uns via Facebook oder Instagram oder eine Mail an jusosrababa@gmail.com.
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